Ausstellungspavillon Bergbaugeschichte Zwenkau

Mit dem Ende des Tagebaus in Leipzigs Süden entstanden neue Landschaften, die künstliche Gebilde in einem ehedem natürlich gewachsenen Landschaftsbild sind.

 

Europas größte Abraumförderbrücke im Tagebau Zwenkau wurde zum Streitgegenstand der Denkmalschützer und Landschaftserneuerer. Die Sprengung des 530 m langen Industriedenkmals konnte nicht aufgehalten werden. Als Kompromiss entstand der Ausstellungspavillon Bergbaugeschichte in Zwenkau. Der Ort, vom Tagebau umgeben, liegt heute an einem ausgedehnten See, dessen Wassermassen das ehemalige Tagebauloch Zwenkau fluten.

 

Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Tagebaus und - innerhalb einer interaktiven Animation - die Entwicklung der Landschaft seit 1910.

 

Die Fotowand "Bürger und Brücke"  wurde aus Fotoleihgaben der Bewohner dieser Landschaft zusammengestellt. Zu sehen ist die AFB 18 als Fotoobjekt und die Folgelandschaft als Freizeitidyll.

 

Webcam auf dem Dach des Ausstellungspavillons:

http://www.zwenkau.de/webcam/webcam1.html

 

Architektur: akzente architektur

Eröffnung: 2005